-
Text:
-
Being Charlotte
Hier eine kleine Gebrauchsanweisung, wie auch ihr, liebe Mädels, wie Subways-Bassistin Charlotte Cooper werden könnt.
Optisch ist die Veränderung nur bedingt kompliziert. Eine Flasche Peroxyd, vorzugsweise in den Händen eines vertrauenswürdigen Friseurs, und ihr habt die Basis des Looks. Des weiteren solltet ihr sicher mit Eyeliner, Lidschatten, Rouge und Kajalstift umgehen können. Wie unsere Fotos hier beweisen, hat Charlotte auch ohne professionelle Schminkhilfe einen glamourösen Auftritt, der in jedem Frauenmagazin die volle Punktzahl einfahren würde.
Natürlich taugt die beste Optik nichts, wenn die Haltung nicht stimmt. Dass Charlotte so grazil auf zwölf Zentimeter hohen Pfennigabsätzen auf dem Hotelbett balancieren kann, verdankt sie ihren vom „Fitnesswahn“ trainierten Waden. Ihre Leidenschaft fürs Laufen baut sie jetzt noch aus, übt sich im ausdauernden Radfahren und möchte so in Zukunft nicht nur an Marathons, sondern auch an Triathlons teilnehmen. Wem jetzt schon Schweißperlen das Make-up ruinieren – keine Angst. Wir beginnen einfach mit der Grundausstattung: den richtigen Schuhen!
Charlotte hat am Tag des Fotoshootings gleich mehrere Paare dabei. Ihre roten Stiefeletten mit kleinem Trichterabsatz hat sie beispielsweise bei asos.com gekauft und das für nur 20 Pfund. Rot ist im Übrigen ihre Lieblingsfarbe. Auf ihren neuen High-Heels stöckelt die gute Charlotte dann regelmäßig zu ihrem weißen Mini Cooper mit schwarzen Streifen und fährt knapp drei Stunden von Sheffield nach Hertfordshire zur Bandprobe. Die Kleine ist tougher, als sie aussieht. Und das kommt an.
Mitte 20 ist sie bereits verheiratet und präsentiert stolz Ehe– UND Verlobungsring an ihrem schmalen Finger. Sie hat sich den Schlagzeuger der Indie-Rock-Band Skeletons geschnappt und ist mit ihm nach Sheffield in ein eigenes Haus gezogen, wo ihr leider gar keine Zeit für die Gartenarbeit bleibt und die Kinderplanung ihrer Feierfreude geschuldet erst einmal schön und sicher auf Halde liegt. Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen – ihr seht, wir befinden uns mitten im komplizierten Teil des Charlotte-Makeovers – hegt sie nach wie vor ein freundschaftliches Verhältnis mit ihrem Ex-Freund Billy Lunn, der sogar auf ihrer Hochzeit DJ spielte. Das klingt wie im Märchen. Deshalb fangt jetzt doch lieber mit dem Machbaren an: einem kleinen DJ-Nebenjob vielleicht, um Geld für neue wichtige Anschaffungen wie „Klamotten, Make-Up, Schuhe…“ anzusparen. Dann kommt der Rest schon von ganz alleine.
ANZEIGE
