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Bild: Im Tourbus mit
  • Text: Ina Göritz
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Im Tourbus mit
Mariachi El Bronx


The Bronx sind harte Knochen, allerdings mit einer Leidenschaft für mexikanische Volksmusik. Die leben die Kalifornier mit ihrer Zweitband Mariachi El Bronx seit zwei Alben auch öffentlich aus und werden deren Qualität im Rahmen der Vans Music Nights live beweisen. Wie man erfolgreich einen Strafzettel wegen Lärmbelästigung bekommt, die Faulheit mithilfe einer Zweitband kultivieren kann und kulinarisch fernab der Heimat durchkommt - Sänger Matt Caughthran weiß, wie man das Tourleben meistert.


Was ist der Unterschied zwischen einer Tour als The Bronx und Mariachi El Bronx?
Das Equipment! Wenn wir als Mariachi El Bronx unterwegs sind, müssen wir nicht die ganzen Amps schleppen - was unserer notorischen Faulheit sehr entgegenkommt!


Welche Musik läuft im Bandbus, wenn ihr tourt?
Letzte Nacht waren es die Ramones und The Pretenders, gefolgt von Ghostface und Money Mark. Der ganze heiße Scheiß, immer schön durcheinander. Es ist wichtig, immer Musik um sich zu haben. Als fortwährenden Quell der Inspiration sozusagen. Eigentlich streiten wir uns nie darüber, was laufen soll, aber wehe einer legt Mist auf...


Was darf Backstage auf gar keinen Fall fehlen, damit ihr glücklich seid?
Alkohol! Wir haben ein paar trinkfeste Jungs an Bord. In Europa auf Tour zu sein ist immer großartig, vor allem was Nahrungsmittel und Kultur angeht. Jeder Tag ein Abenteuer! Aber auch in Japan haben wir schon das ein oder andere kulinarischen Experiment gewagt. Unter uns: Haltet euch von Rochenhaut fern. Hummus hingegen ist immer eine sichere Bank. Den gibt es überall und ehrlich gesagt: Wir können ihn langsam nicht mehr sehen.


Seid ihr auf Tour je mit dem Gesetz in Konflikt geraten?
In Philadelphia haben wir mal einen Strafzettel wegen Lärmbelästigung bekommen. Wir saßen in unserem Van und haben Body Count gepumpt. Schätze, wir hatten es nicht anders verdient.


Welche Tour-Angewohnheit musst du dir zu Hause wieder abtrainieren?
Das viele Schlafen. Ich schlafe viel zu viel wenn wir unterwegs sind, um meinen müden Knochen nach den Shows eine ordentliche Pause zu gönnen. Zuhause schlafe ich in der Regel nicht besonders viel.



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