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The Do
Wunderschöne Menschen, wunderschöne Melodien
Die besten Dinge passieren, wenn man sie am wenigsten erwartet:
Die erste musikalische Erinnerung hat Multiinstrumentalist Dan Levy an sein 7-jähriges Ich, das in einer Schulpause von anderen Kindern gebeten wird, etwas auf dem Klavier zu klimpern. „Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, was ich gespielt habe, aber ich erinnere mich, dass ich es irgendwie konnte. Es war magisch. Ich spielte und alle haben mir zugehört“, erinnert sich Levy. Inspiriert von dieser Erfahrung widmet er sich Jazz und klassischer Musik - besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Virtuosen wie Béla Bartók, Pierre Boulez und John Coltrane. Das passende Gegenstück findet der Franzose Jahre später am Filmset von ’Das Imperium Der Wölfe’ in Olivia Merilahti. Die Sängerin hielt es in ihrer Jugend mehr mit Queen, Nirvana oder Hole. Dass gerade die Kombination dieser divergenten Musikgeschmäcker einen ganz eigenen Reiz besitzt, zeigte das Duo als The Dø bereits mit dem Debüt ’A Mouthful’. Nach einer schier endlos langen Tour zu ebendieser Platte begaben sich die Beiden wieder ins Studio: „Direkt nach dem letzten Tag der Tour beschlossen wir, sofort neue Songs aufzunehmen. Wir lechzten richtig danach. Olivia sammelte bereits unterwegs neue Ideen, doch mein Gehirn befindet sich dann immer im Stand-by-Modus. Ich funktioniere einfach nur wie eine Maschine“. Zurück in Paris bewies dann auch Levy sein Talent und untermalte die märchenhaften Songs der neuen Platte ’Both Ways Open Jaws’ mit trommelnden Ethnoklängen, kleinen Pop-Symphonien und experimentellen Arrangements.
Man sollte dieses Duo im Auge behalten, denn wer behauptet: ’Someday I’ll shout loud enough to make the mountain quake. That would be the end of your game!’, meint es vielleicht ernst.
Text: Franziska Schuh
Heimat: thedomusic.com
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