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Bild: Im Tourbus mit
  • Text: Florian Hayler
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Im Tourbus mit
Emil Bulls


Nach acht Jahren auf Tour kennen die Emil Bulls so ziemlich jeden bundesdeutschen Club. Warum auch die ein oder andere Raststätte einen Stop wert ist, erklärt Emil Bulls-Gitarrist Chrissy Schneider.

In welchem Bundesland wird man im Bandbus definitiv gefilzt?


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Wenn, dann in Bayern. In unseren besten Zeiten haben sie unseren runtergerockten Sprinter täglich aus dem Verkehr geholt. Meist haben die Beamten aber nur einen kurzen Blick in den Bus geworfen, acht stinkende, alkoholtriefende Typen gesehen und uns noch einen schönen Tag gewünscht. Wenn du mich fragst, hatten die einfach keinen Bock, durch unseren Dreck zu wühlen...

In welcher Stadt verfährt man sich am häufigsten?
Wir haben mittlerweile ein recht gutes inneres Navigationssystem, wir verirren uns fast nie. Außerdem kennen wir nach acht Jahren auf Tour die meisten Städte so gut, dass wir die Clubs schon automatisch ansteuern. Lediglich im Ausland wird's manchmal haarig, in Paris kann man sich schon mal verfahren.

Was war die übelste Panne, die euren Sprinter lahmgelegt hat?
Wir haben schon diverse Male falsch getankt. Einmal auf dem Weg von München nach Bielefeld haben wir zur Benzin- statt zur Dieselsäule gegriffen und mussten sowohl Band als auch das Equipment in drei Mietwagen umladen. Wir kamen zehn Minuten vor Konzertbeginn in Bielefeld an und haben trotzdem noch einen super Abend gehabt.

Gibt es Leute, die bei euch nicht einsteigen dürften?
Vielleicht Tomte oder so was. So Diskussionsleute brauche ich nicht nach einem Konzert. Aber die würden bei uns sowieso nicht mitfahren wollen.

Mercedes, VW oder Ford?
Mercedes-Sprinter! Kein Frage. Das sind die besten Transporter, haben am meisten Platz und sind extrem zuverlässig. Unser Sprinter ist dermaßen fertig - wenn das kein Mercedes wäre, dann wäre der schon längst breit, da bin ich mir sicher!

Der beste deutsche Rastplatz ist wo?
Geiselwind! Dort haben Manowar schon mal ein Open Air gespielt. Der Pächter veranstaltet immer Konzerte auf seinem Rastplatzgelände und tischt alles auf, was das Herz begehrt. Und westlich von Berlin ist ein Autohof im American-Diner-Look, auch sehr zu empfehlen.

Auch gut: Das neue Emil Bulls-Album "The Black Path"


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