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Bild: Rhinostar

Rhinostar
RH*


Die 1A-Krachkapelle Rhinostar lärmt nach Eigenaussage nicht nur, sondern spielt zudem auch introvertierte Tanzmusik. Leider stellt der etwas missglückte Opener weder das eine noch das andere unter Beweis. In der Folge jedoch mausert sich das Album zu einem sehr gefälligem Stück Poesie-Rock. Die Heimat Hamburg lässt grüßen: Stadtkollegen wie Tocotronic und Tomte haben musikalisch, einer wie Jan Plewka stimmlich und textlich Spuren hinterlassen. So richtig in Fahrt kommt die Hansestädter jedoch nur mit Mühe, auch wenn der angefuzzte Blues-Faktor die phlegmatischen Anflüge vielerorts wieder wettmacht. Insofern müssen wir auf die Krach- und Tanzstellen ein wenig warten, hinten raus zeigen Rhinostar allerdings, dass sie doch ganz solide trampeln können.
Endnote: 6,


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