- Text: Fabian Soehtof
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Bewertung:
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Keith Caputo
A Fondness For Hometown Scars
Keith Caputo hat Frieden mit der Welt, seiner Drogen- und Life Of Agonys wütender und wichtiger Testosteronrocker-Vergangenheit gemacht. Elf Jahre nach seinem Weggang im Streit, fünf Jahre nach der zweckorientierten Quasi-Reunion und neun Jahre nach seinem Umzug von New York City nach Amsterdam veröffentlicht der kleingewachsene Ex-Schreihals mit der weinerlichen Stimme sein viertes Soloalbum. Bis auf zwei Rock-Querschüsse schaut Caputo in den Spiegel und verschreibt sich in seinen Balladen weiter den Aussätzigen und seiner eigenen verletzlichen Seite - eine Neigung zu Narben eben. "A Fondness For Hometown Scars" ist Zeugnis eines konsequenten Lebenswandels und, wenn Mann so will, eine Mädchenplatte für Jungs, die in der Songwriter-Flut hier nur bedingt relevant, aber allemal berührend und in ihrer Zerbrechlichkeit gefestigt daherkommt.
Magnet Club - Live: Who Knew, The Dope
07.08.2010
MotorClub @ Magnet Club - Live: Who Knew, The Dope - Berlin
